WAS IST HOMBIS SALON?


Hombis Salon im Hunziker-Areal in Zürich-Schwamendingen vereint Kulinarik und Kultur auf höchstem Niveau.
Jeweils am Donnerstag, Freitag und Samstag öffnet Gastgeber Christoph Homberger alias Hombi seinen Salon um 18 Uhr.
Nach dem Apéro, der bei günstigem Wetter im grünen Ambiente rund um den Salon genossen werden kann, beginnt um 19 Uhr die Tavolata. Das exquisite Vier-Gang-Menü (auf Wunsch auch vegetarisch) bereitet meistens Hombi selbst zu, gelegentlich steht Starkoch Peter Brunner am Herd.

In Hombis Salon sitzen die Gäste nicht isoliert am Zweiertischchen, sondern buntgemischt an langen Tafeln, so dass sich ungezwungene Gespräche und unerwartete Begegnungen ergeben können.

Um 21 Uhr wendet sich dann das Interesse der Bühne zu, auf der eine etwa dreiviertelstündige musikalische Performance stattfindet. Junge hochqualifizierte Musiker*innen verschiedenster Stilrichtungen und Herkunft treten in Hombis Salon auf: Jazzer, Rocker und Chansonniers haben hier ebenso ihren Platz wie das klassische Klavierrezital oder das Kammermusikensemble. Manchmal gibt auch der Gastgeber, der in seinem früheren Leben als Sänger, Schauspieler und Theatererfinder auf den grossen Bühnen Europas tätig war, das eine oder andere Lied zum Besten.

Nach der Musik wird der Dessert serviert und klingt der Abend bei Kaffee oder Schnaps (oder auch beidem) aus. Über die konsumierten Getränke wird in Hombis Salon kein Buch geführt. Sie sind im Pauschalpreis von CHF 100 ebenso enthalten wie der Apéro und die vier Gänge des Menüs. Für die Musiker*innen zirkuliert nach der Performance ein Topf für die Kollekte .

Hombis Salon ist auch für Besucher*innen offen, die erst um 21 Uhr für die Musik und ein Glas Wein (oder was auch immer) vorbeikommen.

Ich freue mich, Sie in Hombis Salon begrüssen zu dürfen.
Christoph Homberger

DER FLÜGEL


Hombis Salon verfügt über einen einmalig schönen Konzertflügel der Marke Steinway&Sons (Modell D, 274 cm). Im Jahre 1962 erbaut, wurde er vor wenigen Jahren einer Totalrevision durch die Herstellerfirma unterzogen und vereint jetzt die unwieder-
bringlichen Qualitäten früherer Baujahre mit einem aktuellen Topzustand. Zunächst als Leihgabe der Firma Gebr. Bachmann in Hombis Salon aufgestellt, konnte er im Jahre 2018 durch den Verein Spontankonzerte käuflich erworben und damit Hombis Salon dauerhaft zur Verfügung gestellt werden. Der Kauf des Flügels wurde möglich dank grosszügigen Beiträgen des Lotteriefonds des Kantons Zürich, des Finanzdepartements der Stadt Zürich, der Dr. Adolf Streuli-Stiftung, der Zürcher Kulturstiftung, der Stiftung ERGATA und eines privaten Gönners, der ungenannt bleiben möchte.

HOMBI 1


Solange ich Christoph Homberger kenne, ist er immer eine ganze Gruppe von Hombergern gewesen. Was natürlich nicht stimmen kann, denn er ist zweifelsohne immer nur die eine Person. Eine wunderbare, singuläre, vielfältige. Homberger ist Opernsänger, Winterreisender, einmal auch Meistersinger, oft (und zu meinem Glück!) ein inspirierender musikalischer Leiter, Chordirigent, Schauspieler, Müllersbursche, Riesenbutzbacher sowie Bohème des Pariser Lebens. Er ist Begründer und Impresario des Chores der Werktätigen an der Berliner Volksbühne, Initiator, Arrangeur, Salonist, Dozent, Stückemiterfinder. Und Christoph ist ein grandioser Gastgeber. Und Koch. Und dass all dies nun zusammenkommt, in einer von ihm eröffneten Salon-Beiz in Zürich, ist die seltene Ausnahme von der Utopie-Regel. Vielleicht die einzige. Aber es verwundert nicht eine Sekunde lang, dass sie ausgerechnet bei Christoph Homberger zur Anwendung gelangt.

Christoph Marthaler / Regisseur

HOMBI 2


In Hombis Salon besingt die Nachtigall den Mond. Fallen die Sterne aus dem Himmel in herrlich dampfende Schüsseln, die an eine Ouvertüre Richard Wagners erinnern. Irgendwo in der Ferne tanzt ein Elefant einen trägen Tanz mit einer überirdischen Eleganz, die ihn schier unsichtbar macht.
Wehmut hängt über dem perfekt gedeckten Tische. Alles ist ruhig, in den Herzen herrscht Frieden. Jemand steht auf, klopft kurz an sein Glas und singt ein trauriges Lied über vergangene Zeiten. Der Beifall im Salon klingt wie ein sanfter Regen. Noch einer steht auf und erzählt eine Geschichte, die derart unwiderstehlich witzig ist, dass einem vor Lachen die Tränen herunterlaufen. In den Tellern funkeln Berührung und Trost. Alte Rituale. Lachen und Tränen. Geboren werden und sterben. Es wird alles am Tisch entschieden. Das Bild des Tisches nach dem Essen, nach dem letzte Kaffee, nach dem letzten Marc de Bourgogne, nach dem Abschied. Ich liebe es. Ich liebe die letzten Kleckse, die Flecken, die Ãœberreste eines göttlichen Diners. In den angebrochenen Weinflaschen ruhen die Worte der Tischgeister. In den schmutzigen Tellern liegen die Diskussionen in Fetzen. Die Witze sind ausgelacht, die Besprechungen und der Klatsch liegen zusammengefaltet in zerknitterten Servietten. Am Tisch herrscht Ruhe. Jetzt werden die Teller aufgeschichtet, Messer und Gabeln eingesammelt, die Gläser wieder sauber in Reih‘ und Glied gestellt, die Fleischschüsseln und Suppenterrinen ab in die Küche und das Tischtuch in den Waschkorb geworfen. Vom Aufräumen eines Tisches geht ein Gefühl von innerer Läuterung aus; es blickt auf Zurückhaltung voraus, auf ein neuen Start, auf ein neuen Tisch. So stelle ich mich Hombis Salon vor. Ein mythischer Ort in Zürich, wo Hombi kocht und singt und Liebe verbreitet. Der Seemann hat das Meer verlassen und Land gefunden. Endlich.
Con amore!

Wim Opbrouck / Schauspieler

HOMBI 3

Ein Traum wird wahr!
HOMBIS SALON öffnet sich dem geneigten Publikum,
macht Küche und Konzert zum Gesamterlebnis.
Solange wir alle Christoph Homberger kennen, war der Traum,
seine beiden Leidenschaften, das Singen und das Kochen mit dem Sozialen zu vereinen, die geheime Kraftquelle im allzu strapaziösen Kulturbetrieb auf den Bühnen der Welt. Nach 20 Jahren hat er diesen Traum bei den Hörnern gepackt.
Und er wird Realität:
Uns zur Freude können wir Christoph nun voll und ganz erleben -
zwischen Küche und Konzertflügel in HOMBIS SALON!

Albrecht Puhlmann / Dramturg & Intentant